Aprilscherz

FLIEGENDE RADKAPPE WIRD ZUM TEUER-SCHOCK!

Folgeschäden ca. 5.000 € – Fahrer weiterhin flüchtig

Dresden – Unglaublich, was ein kleines Stück Plastik anrichten kann! Was erst nach einer Bagatelle aussah, entpuppt sich für die Ermittler im Dresdner Norden jetzt als echtes Kosten-Drama.

Das Malheur geschah unbemerkt: Am Montag, den 19. Januar, machten Arbeiter im Bereich des Industriegebiets (nahe Infineon) eine unschöne Entdeckung. Mitten in einer Baustelle lag eine verbogene Radkappe, daneben zerbeulte Leitungen. Die Ermittler sind sich sicher: Das Teil muss sich bereits am Wochenende zuvor von einem vorbeirauschenden Auto gelöst haben!

Frost-Frust sorgt für Preis-Explosion

Zunächst hieß es: Glück im Unglück, nur ein paar Schrammen. Doch jetzt der Schock! Ein neues Sachgutachten zeigt das ganze Ausmaß des Desasters.

  • Durch den langen Winter und den fiesen Dauerfrost drang Feuchtigkeit in die frischen Macken ein.
  • Die Folge: Massive Korrosionsschäden, die erst jetzt bei einer genaueren Prüfung auffielen!
  • Die Rechnung: Satte 5.000 Euro Schaden!

Polizei sucht das Kappen-Phantom

Vom Verursacher fehlt derweil jede Spur. Der Fahrer verlor sein Rad-Zubehör und brauste einfach davon, während die Leitungen ungeschützt dem Winterwetter ausgeliefert waren.

Die Polizei fragt: Haben Sie am Wochenende vor dem 19. Januar im Bereich der Infineon-Baustelle etwas beobachtet? Vermissen Sie an Ihrem Wagen seitdem eine Radkappe?

Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen PKW oder dem Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich dringend bei den Beamten zu melden!